Nachhaltig leben im Alltag

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Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sirona » So 2. Aug 2015, 18:44

Ich eröffne dann hiermit wie in der Taverne bereits andiskutiert, einen Thread zum Thema nachhaltig leben im Alltag. Hier können Infos, Tipps und Wissenswertes zum Thema Nachhaltigkeit gesammelt werden.

Unter Nachhaltigkeit sind ressourcenschonende Handlungen zu verstehen, die im globalen Sinne geeignet sind, den Klimakollaps aufzuhalten und Ungerechtigkeit substantiell zu reduzieren.

Neben poltischen Ansätzen und das diese umgesetzt werden braucht es eine kritische "Bewegung von unten".
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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sirona » So 2. Aug 2015, 19:15

Das liebe Geld

"Wer möchte, dass das eigene Geld nicht für Atom- und Rüstungsgeschäfte eingesetzt wird, wer eine Bank sucht, die Spekulation mit Nahrungsmitteln ebenso meidet wie anrüchige Geschäfte in Schattenfinanzplätzen, sollte zu einer der Alternativbanken wechseln." (Quelle: attac http://www.attac.de/kampagnen/bankwechs ... tivbanken/ )

Banken, die diese Kriterien erfüllen sind hierzulande : GLS-Bank, Umweltbank, Ethikbank und Triodos Bank. Der Celtoi e.V. hat sein Vereinskonto bei der GLS-Bank dank Jaltix umsichtiger Entscheidung.

Eine Alternative wenn auch mit Bauchweh sind die Sparkassen und Volksbanken. Von ihrem Auftrag her sind sie ans Gemeinwohl gebunden, spekulieren aber leider in bestimmten Konstellationen auch an den großen Finanzmärkten mit. Dennoch sind sie lt. Attac den privaten Geschäftsbanken wie Deutsche Bank vorzuziehen eben weil sie wie oben erwähnt mehr am Gemeinwohl orientiert sind. Sie haben eine wichtige Funktion an der regionalen Kreditfinanzierung von kleineren Unternehmungen an denen die Großbanken kein Interesse haben. Sie ermöglichen dabei die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe.

Ein kleiner (vereinfachter) Exkurs ins Geldsystem so wie ich ihn verstanden habe: Viele kleine Sparer tragen ihr Geld zur Bank, die dieses Geld an Unternehmen verleihen, die dann den Kredit mit Zinsen zurückzahlen, die, die Bank dann zu einem gewissen Teil an die Sparer für ihr Guthaben zurückgibt.

Mein Girokonto bleibt deswegen auch erstmal bei der Sparkasse. Alles was ich jedoch zum sparen zukünfitg anlegen kann wird über die Triodos Bank erfolgen. Sie bietet wie ich das überblicke eine gewisse Rendite, die zumindest meinen Kaufkraftverlust ausgleicht und auch ein bisschen mehr ohne gierig zu werden.
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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sucher » So 2. Aug 2015, 19:34

Unser Girokonto haben wir auch bei einer Genossenschafts-Bank. Seit 34 Jahren.

Für den Fall, dass wir mal etwas verkaufen, denken wir daran, für die Bogenwerkstatt ein Konto bei der gls-Bank zu eröffnen.

Ich habe ja in den letzten Jahren wirklich nicht schlecht verdient. Aber wir haben uns immer davor gescheut (und tun das heute noch) unser Geld "gewinnbringend" anzulegen. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, das es sich dabei um "Glücksspiel" handelt. Das lehne ich ab. Das ist vielleicht eine blöde Einstellung, aber mir geht es dabei besser.
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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sedocoinios » Mo 3. Aug 2015, 09:45

Puh! Also ich halte mich aus solchen Dingen heraus... Alternativbanken, Genossenschaftsbanken... ich bin bei der Sparkasse, könnte aber auch bei jeder anderen Bank sein.

Ich denke auch ,daß Verbraucherdemokratie ein Fehlkonzept ist, das im Endeffekt auf Selbstdisziplinierung herausläuft aber definitiv keinen Marktentscheidenden Einfluss über den entscheidenden Punkt hinaus hat... Geld verwalten kostet Geld, wer an Geld auch noch Gewinn durch Zins erreichen will, der sollte sich nicht wundern ,daß dieser Gewinn aus der Reinvestition von angelegtem Geld stammt. Wie macht man an der Börse am besten Gewinn? Man packt möglichst viele verschiedene Aktienpakete zusammen um , falls es an einer Stelle einen Einbruch gibt, Gewinne und Verlust gegeneinander auszugleichen, in diesen "Päckchen" sind dann natürlich auch Aktien von Konzernen die für Rüstung, Atomindustrie und Lebensmittelindustrie arbeiten, zumal auch Kleinunternehmen häufig als Subunternehmer in die Produktionsspäre der wirklich großen Konzerne mit eingebunden sind. Ich halte den Ansatz für Nobel, aber im Endeffekt Selbsttäuschung.Anders ausgedrückt, ich kenne einen Kapitalismuskritischen Punker und antinationalen Anarchisten der sich vegan ernährt und als Industriemechaniker Teile für Atomkraftwerke baut.

Ich habe da letztens zwei interessante Vorträge gehört:
http://audioarchiv.blogsport.de/2014/06 ... ch-selbst/
http://audioarchiv.blogsport.de/2014/10 ... timierung/

Ich bleibe skeptisch... wir hängen alle mit ´drin und es gibt keinen guten Kleinkapitalismus und auch keine gute Kleinbank und kein gutes Kleingeld.
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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Werdandi » Mo 3. Aug 2015, 10:55

Ui... hab mir den Ebermann jetzt "nur" 20 min angehört. (Rest später) Aber der Mensch hat Recht.finde ich... sehr zum Nachdenken anregend.. Danke fürs teilen, Samonios.

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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sucher » Mo 3. Aug 2015, 10:56

Deine Skepsis ist sicherlich berechtigt, Samonios.
Dennoch halte ich es für angebracht, nach dem kleinstmöglichen Übel Ausschau zu halten. Schon die von Dir angesprochene Selbstdisziplinierung ist sinnvoll.
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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sirona » Mo 3. Aug 2015, 14:05

So pessimistisch sehe ich es nicht, Samonios. Und ich denke man kann auch im Kleinen sinnvolle Dinge tun, in denen durchaus Chancen liegen, das sie größere Kraft und Wirkung entfalten. Meiner Meinung schlagen auch die Alternativbanken und ihre Konzepte einen gangbaren neuen Weg ein. Ich bin froh das sich Menschen und ihre Institutionen aufmachen etwas zu verändern. Dabei erwarte ich als Realistin und Prakmatikerin beileibe keine perfekten Systeme.

Wir leben im Kapitalismus und vieles checke ich noch nicht. Aber vllt kann man das System auch für die eigenen Zwecke nutzen und quasi austricksen? Leo Hickman schreibt in seinem Buch: Fast nackt - mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben, wie es die englischen Verbraucher geschafft haben den Bio- und Fairtraidsektor über die Milliarden Pfund Grenze anzuheben innerhalb kurzer Zeit.

Das ist zwar in % ausgedrückt im Vergleich zum konventionellen Markt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber auch faszinierend zu überlegen was möglich sein könnte. Für Deutschland kenne ich die Zahlen nicht und bin gerade auch zu faul sie zu suchen. Was ich meine ist, der Markt funktioniert über Angebot und Nachfrage und wo mehr nachgefragt wird, zieht da i.d. Regel nicht auch das Angebot entsprechend mit?

Ich weiß auch nicht, ob der Begriff "Selbsdisziplinierung", der hier erwähnt wurde so greift (und warum hat Disziplin eigentlich immer so einen negativ touch?) als vllt besser den Begriff "ethisch leben" oder "nachhaltig leben" zu wählen und wie das aussehen könnte im Alltag. In meinem Leben bewegt mich aus bestimmten Gründen genau das. Wie könnte das aussehen und Schritt für Schritt umgesetzt werden?

In meiner Schulzeit bin ich in den 80ziger Jahren zufällig auf einen Artikel in der Zeitung gestoßen, der sich kritisch mit dem Treibhauseffekt auseinander gesetzt hat und welche Folgen in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten sind. Das hat mich damals sehr aufgeschreckt wie das oft ist wenn man jung und noch nicht abgeklärt ist, sodas ich dazu einen Artikel für die Schülerzeitung geschrieben hatte. Ein Exemplar der Ausgabe ist mir vor kurzem beim aufräumen in die Hände gefallen. Das hat u.a. viel in mir angestoßen, denn diese Folgen treten mehr und mehr tatsächlich ein.

Ich führe ein sehr kleines und bescheidenes Leben, aber ein mir wichtiges. Ich bin Mutter und hoffentlich auch irgendwann Großmutter. Meine Sorge gilt nicht nur mir und meinem Leben, sondern auch dem zukünftiger Generationen. Vieles mag ich nicht verändern können. Aber ich kann fragenstellen lernen, warum die Dinge so sind wie sie sind. Kann nachforschen um die Zusammenhänge in dieser verrückten Menschenwelt besser zu verstehen.

Etliche, viel klügere Köpfe als ich, haben sich dazu ordentlich reingehängt und sie zeigen mir Dinge auf bei denen ich zu verstehen lerne, das Zusammenhänge bis in mein Alltagsleben hineinwirken. Und was ich meine begriffen zuhaben, ist, das ich genau da direkt Einfluss nehmen kann nämlich in meinem unmittelbaren Lebens- und Alltagsumfeld. Es läßt mich fragen, welche Kraft vllt darin liegen könnte wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten beginnen etwas anders zu machen. Weltweit ist auch solch eine Bewegung im Gange. Kaum wahrnehmbar (noch) wie eine Art Subkultur.
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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sedocoinios » Di 4. Aug 2015, 13:47

Alternativbanken gab es schon immer, das ganze Prinzip der Genossenschaftsbanken war ja mal als Alternative gedacht, aber in den Möglichkeiten die das "System" zur ausgestaltung bietet haben sich die Volks- und Raifeisenbanken in fast die gleiche Ecke entwickelt wie die Privatbanken, und da das "System" einen immanenten Zwangscharakter aufweist befürchte ich ,daß sich neue Ethikbanken in genau die gleiche Ecke entwickeln werden. Aber Pessimismus wird mir von vielen Seiten vorgeworfen... ich behalte dabei aber ungern recht sondern freue mich eher wenn meine Befürchtungen mal nicht eintreffen.

Ja Der Ebermann, generell ein interessanter Typ... war einer der Guten als die Grünen damals angefangen haben und trat aus als sie sich zum schlechten entwickelt haben... zu dem Elend das die Grünen heute sind, und hat seitdem auch mit Parteien nix mehr am Hut.Interessanterweise hat der eben selber früher in den 80ern genau solche Konsumkritik vertreten wie er sie heute kritisiert... daher ist seine Kritik wohl auch als Enttäuschung früherer Hoffnung die er einmal in solche Alternativen gesteckt hat zu werten. Es stimmt halt leider, man diszipliniert sich selbst zum besseren Kunden und Konsumenten, es beruhigt das gewissen, ist evtl. auch mit einigen Opfern verbunden da man mehr Zeit und Geld in seinen Konsum stecken muss...ist aber nur für das eigene "Karma" gut... gesellschaftliche Veränderungsperspektiven sehe ich darin nicht wirklich. Aber wie gesagt, mich halten eh alle für einen alten Kulturpessimisten...
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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Werdandi » Mi 5. Aug 2015, 09:30

Naja,Samonios,dann werde ich wohl auch zum Kulturpessimisten. :) Ich hab den Verdacht, daß nicht das Kaufverhalten den Markt bestimmt sondern umgekehrt. Allein die Werbungspost mit "superbillig" "Framstag" und weis der Geier was noch,ist so aggressiv mit billigen Angeboten..wer aufs Geld achten muss greift da zu.
Außerdem leben wir ja in der Höchstform des Kapitalismus. Da gibt es eben keine einzelnen "Konzerne". Alles, was es so auf dem Mark gibt wird von 5 (glaube ich gelesen zu haben) Multis "erzeugt" und "verkauft". Selbst das silikonfreie Shampoo ohne Tierversuche mit naturnahen Zutaten kommt letztlich von Unilever oder so.
Bei Licht betrachtet dürften wir, wenn wir nachhaltig und umweltschonend leben wollen, noch nicht mal Baumwolle tragen. Nur landeserzeugtes Leinen,Wolle und Nessel.
Selbst die vielgepriesene Windkraft ist nicht nachhaltig. Aufwand und "Schaden" bei der Herstellung der Windanlagen wiegen den Nutzen kaum auf. Schaut man sich mal an ,woraus denn die Einzelteile der Windräder bestehen und wo die herkommen.... naja, ich weiss nicht.
Von daher ist Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit immer nur das Pflaster für das eigene Gewissen. Es ist eben nicht mehr möglich, wirklich nur von regionalen, umweltschonenden, gerecht bezahlten Dingen zu leben. Soll ja nicht heissen, daß der Versuch schlecht ist. Aber die vermüllten Inseln im Ozean und die verseuchten Flüsse in Südamerika ,den zerstörten Regenwald und die "Endlager" vom Atommüll bringt das nicht in Ordnung.

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Re: Nachhaltig leben im Alltag

Beitragvon Sirona » Mi 5. Aug 2015, 13:46

Ich denke das Thema speziell im eigenen Alltag ist eine persönliche Entscheidung. Ich sehe Sinn darin, andere nicht. Aber ich denke die letzten Beiträge zeigen, das es neben dem Privaten auch immer die politische Dimension gibt.

Allerdings frage ich mich, ob Systemkritik nicht auch den Nachteil hat, glauben zumachen, das nichts besser wird, wenn nicht das System grundsätzlich verändert werden kann oder anders ausgedrückt die Annahme besteht ein System sei etwas starres. Was ist aber wenn ein System auch als etwas verstanden werden kann, das aus vielen Teilsystemen besteht, die dynamisch miteinander wirken und dadurch pernament in Bewegung sind? Frag ich mich zumindest, weiß ich nicht genau.

Was die Frage nach dem schlechten Gewissen angeht, nein, ich finde es eher logisch, das zu tun, was ich tue oder besser mehr tue. Auf persönlicher Ebene bedeutet das, ich nehme mich und mein Bedürfniss nach einem guten ( im Sinne von Lebensqualität) und werteorientiertem Leben ernst.
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