Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

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Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Vailos » Sa 31. Jan 2015, 05:42

Der Gallo-Römische Cultus – die Religion im “Römischen Germanien”

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(Bildquelle: Mos Maiorum)

Ein, wie ich finde, sehr interessanter Artikel von römischen Recons, der allgemein den antiken Polytheismus auch der Kelten und Germanen beleuchtet. Und zum wiederholten Male mit neuheidnischen Mythen aufräumt:

https://incipesapereaude.wordpress.com/
Die Sicht, die wir auf die Kelten haben, sagt mehr über uns aus, als über die Kelten selbst.


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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sirona » Sa 31. Jan 2015, 11:22

Soweit ich das beurteilen kann, finde ich den Artikel sehr gut recherchiert.

Auch das ist nochmal interessant in Bezug auf die kritische Betrachtung von Naturreligion bei den Kelten: "Schon Gallier bauten, entgegen mancher romantischer Klischees, umzäunte Tempelkomplexe und verehrten wichtige Götter in eigens dafür errichteten Gebäuden, anstatt (wie oft unterstellt), als “Naturreligion” in Wiese, Wald und Flur." Nichtdestotrotz haben sie ihre Götter auch in Naturerscheinunen verehrt und in Tempelanlagen mit integriert. Wie beispielsweise das ein hl. Baum in den Matronen/Matrestempeln mit Mittelpunkt der Verehrung war.
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sucher » Sa 31. Jan 2015, 11:43

Danke für den Link. Ich habe mir das Ganze kopiert und werde es ausdrucken. Dann kann ich es in Ruhe studieren.
www.abnoba-bogenbau.de

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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sedocoinios » Sa 31. Jan 2015, 11:55

Gut geschrieben... auch wenn ich die römische Kultur und ihre Bedeutung für heute teils sehr positiv, teils eher sehr kritisch sehe und der Ansatz der Seite mir etwas zu verherrlichend (was sie ja den Asatruar und anderen Germanen zu recht auch vorhalten) ist. Aber ansonsten - sehr gut geschrieben und interessant!
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Vailos » Sa 31. Jan 2015, 17:35

Hmmmhmmm. Aber. Das sind römische Recons. Und ich gestehe ihnen eine leicht optimierte Sichtweise gerne zu. Dieselbe habe ich ja auch in Bezug auf die Kelten... ;)
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sucher » So 1. Feb 2015, 10:22

Diesen Artikel sollte mal jemand dem Herrn Arpad von Neményi (sich selbst Geza nennend) zukommen lassen........
www.abnoba-bogenbau.de

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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sedocoinios » So 1. Feb 2015, 10:35

Als ob der den lesen würde völkisch verklärt wie der tickt... aber lasst uns seinen Namen nicht nennen...
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sucher » So 1. Feb 2015, 12:25

Ich schaue ja so zweimal im Jahr in das Wodans Erben® Forum rein. Das, was im obigen Link zu lesen ist, steht un angenehmem Gegensatz zu dem, was der, dessen Namen man nicht nennen soll, dort in Bezug auf Rassereinheit und Unvermischtheit von Germanen absondert.

Der tickt nicht völkisch verklärt, sondern völkisch verdunkelt.

Na ja, so dient er wenigstens als abschreckendes Beispiel.
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Vailos » So 1. Feb 2015, 19:47

Sucher hat geschrieben:Der tickt nicht völkisch verklärt, sondern völkisch verdunkelt.


Wie auch immer er tickt - erst einmal tickt er nicht ganz sauber.

Zeigt aber das Dilemma von unstrukturierten kleinen gesellschaftlichen Nischengruppen, wo das Heidentum bislang immer noch einzuordnen ist. Sie bieten jede Menge Raum für obskure Selbstdarsteller, die sonst in der Gesellschaft nicht eine solche Plattform zur Verfügung hätten. In esoterischen Heidenkreisen findet man Scharen davon. Die bekanntesten sind sicher der selbsternannte "Altheidenpapst", der nächste spielt Ureinwohner auf Marktplätzen mit Hörnern auf dem Kopf und schlussendlich der Miraculixdruide, der mit Klamotten wie aus einem Asterixcomic spirituelle und fremdenfeindliche "Weisheiten" verbreitet.

Interessant übrigens, dass unter diesen drei Gesellen oft diverse Schulterschlüsse auszumachen sind. Gleich und Gleich gesellt sich anscheinend gern.

Das ist natürlich sehr traurig für das allgemeine Heidentum, und sollte uns nur in unserer Arbeit bestärken. Nämlich unseren Teil des Heidentums in einen seriösen Kontext zu setzen und mit ihm zusammen als normale Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu marschieren.

Der Artikel im Eingangspost ist sicherlich ein Mittel, um dies zu erreichen. Information und Aufklärung ist alles.
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Vanatrix » So 1. Feb 2015, 21:33

Hier ist übrigens der Direktlink zu dem Beitrag, falls in ein paar Jahren mal jemand den Thread ausgräbt ;)

https://incipesapereaude.wordpress.com/ ... germanien/

Ich schaue ja so zweimal im Jahr in das Wodans Erben® Forum rein.


Dort ist der Blog auch erst vor kurzem gepostet worden ;)
Oh und übrigens... ganz zufällig kenne ich jemandem dessen Thema das ganz, aber auch wirklich ganz genau ist (und den ich vielleicht noch hierher einlade) - vielleicht schreibt der noch was im GGG-Forum dazu, mal sehen. Aber nur zufällig.

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