Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Öffentlich einsehbar! Was historisch bei den alten Völkern nachzuweisen ist und als Grundlage für Rekonstruktionen dienen kann.
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sucher » So 1. Feb 2015, 22:00

Junge, Junge!

Waldmeisterschorle: Das ist weder keltisch, noch germanisch. Das kann nur römisch sein. Wegen der Schorle.
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Vanatrix » So 1. Feb 2015, 22:34

Da muss ich nun aber einhaken. Schon die Endlung "-le" suggeriert, dass es sich hier um etwas typisch Schwäbisches handelt. Und die Schwaben (Sueven) waren bekanntlich ein keltisch-germanischer Stammesverbund.
Auf das erste Element verweist alleine schon die grüne Farbe von Flüssigkeit und Etikett (siehe diese Seite samt Smileys).

Nun mag der eine oder andere einhaken "aber Schorle ist trotzdem römisch", so sei gesagt, dass damit im Grundansatz zwar Recht besteht, aber der gute schwäbische Hausgermane trinkt sein Gebräu natürlich ohne Kohlensäure. Das ergibt eine etwas einheimischere Note.

Fazit: Alles gallorömischgermanischer Mischmasch. Keltisches Fließwasser trifft Pflanzen aus germanischen Wäldern in römischen Trinkbehältern. Darauf ein Schluck auf Frau Erde: Wola! :sauf:
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Werdandi » Mo 2. Feb 2015, 02:32

Die Sueben (oder auch Sweben.....je nach Lesart) Waren ein Germanischer Stammesverbund,der aus dem heutigen "Berliner Umland" stammt. Unterstamm waren die Semnonen... #
Die sind im Zuge der wandernden Völker im heutigen Schwaben "kleben " geblieben.

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das wyrd schon
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sucher » Mo 2. Feb 2015, 14:29

So.

Gestern ist der Link im Wodans Erben ® - Forum angekommen. Bis heute hat dort noch niemand den Faden aufgenommen. Ich warte gespannt.........
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sedocoinios » Mo 2. Feb 2015, 14:46

@Werdandi

Ist richtig. Zu Cäsars Zeit aber waren die Sueben ein Stammesbund zu dem auch andere, nicht im direkten Sinne "Suebische" Stämme zählten, und Ariovist sprach gallisch. Einen keltischen Einfluss bei den Sueben kann man, denke ich, schon diagnostizieren. In wie weit man von "Keltogermanen" sprechen kann oder überhaupt sollte ist wg. der Problematik des Begriffs schwierig. Ich würde sie aber schon zur keltisch-germanischen Kontaktzone zählen...
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sucher » Do 5. Feb 2015, 07:13

Hier eine Kopie aus dem Forum von Wodans Erben® - Forum:


Heidentum im römischen Germanien Von Torm (1. Februar 2015, 21:30) keine Antwort


Dieser Link wird dort anscheinend mit Verachtung gestraft. Der Inhalt widerspricht aber auch allzu sehr den "Gesetzen" dessen, den man nicht beim Namen nennen soll..........
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sedocoinios » Do 5. Feb 2015, 10:12

Da prallen halt zwei Sichtweisen aufeinander... die historische und die völkisch-esoterische. Müsste ich mich entscheiden wäöre ich bei der ersteren -ganz klar!
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Sucher » Do 5. Feb 2015, 11:10

Samonios hat geschrieben:Da prallen halt zwei Sichtweisen aufeinander... die historische und die völkisch-esoterische. Müsste ich mich entscheiden wäöre ich bei der ersteren -ganz klar!


Ich finde, dass das sehr für Dich spricht.
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Re: Römisches Heidentum, Germanen und Kelten

Beitragvon Vanatrix » Do 5. Feb 2015, 11:20

Naja, in einem momentan derart eingeschlafenen Forum kann man nicht wirklich mit Diskussionsbedarf rechnen. Ich würde da weder viel mutmaßen noch zuviel drüber nachdenken.
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