Frühlingsgottheiten

Öffentlich einsehbar! Für alle Themen um den rekonstruierten keltischen Glauben.
Hinweis: Dieser Bereich ist öffentlich einsehbar und kann von Suchmaschinen durchsucht werden.

Frühlingsgottheiten

Beitragvon Sirona » Sa 11. Mär 2017, 15:03

Hallo, ich habe eine Frage.

Welche Gottheiten wären für euch passend zum Frühling, schnurz, ob das gesichert ist oder nicht. Also was historisch gesichertes finde ich zumindest nicht.

Mit Frühling verbinde ich: Wachstum; Fruchtbarkeit; Wärme und Licht. Wechselhaftes Wetter, Frühlingsstürme usw.

Mit diesen Assoziationen lassen sich m.M. durchaus "Frühlingsgottheiten" finden. Gottheiten, die im gallischen Raum verehrt wurden und für mich zumindest passend erscheinen:

Arduinna (als Verkörperung der Ardennen = als Mittelgebirge umfasst es auch die Eifel)
Moccus, dessen Name auf Schwein zurückgeht und der ebenfalls in den Ardennen verehrt wurde.
Vllt als gemeinsames Paar: Arduinna und Moccus.

Medu(a)na: die vllt für Bienen, Met, Honig, blühendes Land steht.

Epona: sehr verehrt von den Treveren auch für Fruchtbarkeit und Vieh stehend.

Rosmerta: Wohlstand und vllt für das üppige fruchttragende Land.

Matronen/Matres triveri, gallicae: die großen treverischen, gallischen Ahnmütter; Spenderinnen von Leben, Schutz und Fruchtbarkeit für Mensch, Tier und Pflanze;

Belenos, Belisama (Heil-und Quellgottheiten, die auch mit dem Licht in Verbindung stehen könnten = leuchtend, glänzend)

Gehörnte Gottheiten wie Cernunnos als Herr der Tiere wäre möglich;

Vllt auch die "Bären"gottheiten, bzw. die den Bär im Namen tragen wie Artio (Artos= Bär), Stärke, Kraft, Schutz, der Bär, der aus dem Winterschlaf kommt; der europäische Braunbär war mal in ganz Europa verbreitet.

Es wäre schön wenn ihr euch beteiligen würdet, auch wenn es keine Bedeutung für euch hat. Für ein geplantes "Ostara"blot oder besser vllt Frühlingsblot des Stammtischs, suche ich nach möglichen "keltischen" Entsprechungen so gut wie das möglich ist.
Sirona
Wächter
Wächter
 
Beiträge: 982
Registriert: Di 5. Nov 2013, 01:15
Hat gedankt: 223 Mal
Wurde bedankt: 127 Mal

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Vailos » Sa 11. Mär 2017, 18:19

Auf eine Historie kann man sich da sowieso nicht beziehen, alleine schon weil die Jahreszeiten für unser heutigen Leben eine ganz andere Bedeutung haben. Landwirtschaftliche Gesellschaften waren jetzt auf dem Feld, ackern, und die Götter bitten, dass das was wird, was jetzt auf die Felder kommt. Licht und Reinigungsfeste sind vorbei, ebenso das „Todausbringen“, im Grunde wurden die jetzigen Arbeitstage nur unterbrochen von den christlichen Festen und Fastenzeiten, bis zum 1. Mai, wo der Sommer beginnt.

Das ist bei uns heute ja ganz anders.

Eine direkte Gottheit für die Jahreszeit würde ich vielleicht in Belenos sehen, vielleicht mit einer Mythologie, dass er gerade wächst, momentan in der Pubertät ist, bis er zum Fest des Belenos am ersten Mai ein ausgewachsener Mann geworden ist.

Ansonsten würde ich weiter für Fruchtbarkeitssegen die regionalen Landesgottheiten anrufen – also für den Schwarzwald Abnoba, Trevererland Epona, Ardennen Arduinna, Voges Rosmerte usw.

Eine Gottheit, die speziell für den Frühling „zuständig“ ist, sehe ich persönlich nicht so, aber das kann man ja in seiner persönlichen Praxis durch aus machen, wobei sich da im Grunde jede Gottheit anbietet.
Die Sicht, die wir auf die Kelten haben, sagt mehr über uns aus, als über die Kelten selbst.


Ich bin glücklich. So einfach ist das.
Benutzeravatar
Vailos
Vorstand
Vorstand
 
Beiträge: 1778
Registriert: Mi 6. Feb 2013, 00:13
Hat gedankt: 232 Mal
Wurde bedankt: 192 Mal
Glaube: gallischer Polytheismus
Lebensweg: Denker und Kämpfer
Touta: Touta Treveron - Mediomatriker

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Sucher » Sa 11. Mär 2017, 18:30

Ich sehe all die Gottheiten, die ihr auch aufgezählt habt. Mit ihren jeweiligen Eigenschaften.

Aber keine davon ist, meiner Meinung nach, für eine bestimmte Jahreszeit "zuständig". Sie sind einfach immer da und immer ansprechbar. Also auch jetzt im Frühling.
www.abnoba-bogenbau.de

Bild

Cuimhnich có leis a tha thu (Gedenke der Menschen, von denen Du abstammst)
Benutzeravatar
Sucher
Vorstand
Vorstand
 
Beiträge: 2651
Registriert: Mi 6. Feb 2013, 11:55
Wohnort: Bruchsal
Hat gedankt: 68 Mal
Wurde bedankt: 297 Mal
Persönlicher Text: Langbogenbauer
Glaube: Celtoi
Lebensweg: Krieger. Aber kein Soldat.
Touta: Touta der Nemeter

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Sedocoinios » So 12. Mär 2017, 17:41

das passt ja zu mars lenus den wir grad nochmal zum thema hatten...


sonst fallen mir brigantia, hludana und die matronen ein.

zu ostarun finde ich tatsächlich die matronen am naheliegendsten... es gibt ja auch die matronae austriahae... die sind zumindest mal vom namen her verwandt.
"Ich will Zwietracht sähen zwischen den Königen, den Anführern, den tugendhaften Helden und den freien Bauern bis sie sich gegenseitig töten Mann für Mann wenn sie nicht mit mir kommen um mein Fest zu teilen."
Benutzeravatar
Sedocoinios
Gebüsch
Gebüsch
 
Beiträge: 941
Registriert: Mi 6. Feb 2013, 22:04
Wohnort: Sigena
Hat gedankt: 10 Mal
Wurde bedankt: 88 Mal
Glaube: Celtos
Lebensweg: Künstler
Touta: Ubii

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Sirona » Mo 20. Mär 2017, 15:41

Hi Sedocoinios,

das mit den "Matronae Austriahae" ist sehr spannend. Ihr Name habe ich gelesen ist germanischen Ursprungs und beinhaltet ei Wort für "Osten" oder "östlich" und könnte "Die Östlichen" oder "die im Osten wohnen" bedeuten.

Etwas weiter ausholend, möchte ich auf einen Artikel von Kurt Oertel auf der HP des Eldarings hinweisen, der sich kritisch mit dem Für-und Wieder der „germanischen Göttin Ostara“ beschäftigt und dabei einiges an interessanten indoeuropäischen Vergleichmaterial heranzieht. http://www.eldaring.de/pages/artikel/go ... ostara.php
Er erwähnt in diesem Zusammenhang ebenfalls die "Matronis Austriahenis".

Beda Venerabilis, ein englischer Kleriker, der uns aus dem 8. Jahrh. über die Bekehrung der Angesachsen berichtet, spricht von einer Göttin Eostra, die von ihnen verehrt werde:
"Der Ostermonat, der heutzutage als Passah-Monat übersetzt wird, hatte früher seinen Namen von einer Göttin jener [Leute], welche Eostra genannt wurde, und der sie in jenem [Monat] Feste feiern; von ihrem Namen geben sie der Osterzeit einen Beinamen, indem sie mit der gewohnten Bezeichnung für einen alten Gottesdienst die Freuden einer neuen Feierlichkeit benennen".

Beda wird häufiger in der Fachwelt unterstellt, diese Göttin erfunden zuhaben, aber niemand kann wirklich einen schlüssigen Beweis für diese Aussage finden, gilt er gleichzeitig auch als sehr zuverlässiger Chronist.

Grimm leitete auf Grundlage dieses Zitat ab, das es für den gesamten festlandgermanischen Raum eine Göttin Ostara verehrt wurde bevor die Feierlichkeiten durch das christliche Ostern ersetzt wurden. Er leitet dabei das Wort "Ostara" zwar richtig von dem alten noch aus heidnischer Zeit stammenden Monatsnamen „Ostarun“ ab, allerdings weiß niemand, ob zu der Zeit als sich die althochdeutsche Form des Monatsnamens "ostarun" entwickelt hatte, eine solche Göttin überhaupt noch verehrt wurde.

Außerdem weiß niemand, ob die Namensform der möglichen Gottheit den sprachlichen Wechsel des Monatsnamens zum Althochdeutschen noch mitgemacht hat:
„Durch die sprachliche Rückführung der verschiedenen Formen lässt sich aber problemlos die altgermanische Form "Austro" erschließen, was sich einfach mit "die Östliche" übersetzen lässt. Und das wäre dann der alte und korrekte Name der Göttin ... wenn es sie denn wirklich gegeben hat."
(Zitat: Kurt Oertel)

Austro ist dann auch im indoeuropäischen Sprachvergleich sehr spannend zu betrachten:
„Im indoeuropäischen Kontext ist die Göttin außerordentlich gut belegt. Im Altindischen lautet das Wort "usastara", die entsprechende Göttin Usas, und sie ist die meistgenannte Göttin des Rig-Veda. Ihr entspricht die litauische Ausrine, die Göttin der Morgendämmerung, die mit zahlreichen Mythen bezeugt ist. Sie wird auch als "dughtar dievo" (Tochter des Himmels) bezeichnet. Die griechische Eos dürfte hinreichend bekannt sein, ebenso die römische Aurora, deren Mythologie aber auf die mater matura (Die Mutter des Morgens) übergegangen ist, der eigene Tempel geweiht waren. Die Existenz einer allgemein verbreiteten indoeuropäischen Göttin der Morgenröte und des Sonnenaufgangs, vielleicht des Lichts schlechthin, deren Name auch sprachlich überall eng mit unserer hypothetischen Austro verwandt ist, ist damit zweifelsfrei belegt.“
(Kurt Oertel)

Er kommt dann auch nochmal auf den angelsächsischen Namen Eostre zurück.
"Wie steht es nun mit der Annahme, dass die Göttin zwar bei Angeln und Sachsen bekannt, darüber hinaus aber nicht allgemein verbreitet war? Dafür könnte sprechen, dass uns Personennamen mit dem Namensteil nur aus angelsächsischen Quellen überliefert sind: Easterbeald, Easterhild, Easterwine, Easterwulf usw. Gleichzeitig ist deren Vorkommen aber wieder ein starker Hinweis auf die tatsächliche Existenz der Gottheit, denn Personennamen, die vom Namen eines Monats oder einer Jahreszeit abgeleitet sind, gibt es im germanischen Bereich überhaupt nicht. Und die Bedeutung "Ost-" als Namensbestandteil würde ebenfalls wenig Sinn ergeben und hätte keinerlei gemeingermanischen Parallelen. Die Existenz dieser belegten Personennamen wird in der Diskussion denn auch regelmäßig unterschlagen (wohl eher aus Unkenntnis über die altenglischen Quellen insgesamt, und nicht aus Ignoranz)."

Allerdings gibt es dabei aber auch zu bedenken:
„All das ist zwar noch kein Beweis dafür, dass es sie deshalb bei den Germanen auch gegeben haben muss, denn die individuelle Entwicklung der einzelnen Gottheiten dürfte in den indoeuropäischen Kulturen nach Trennung der ursprünglichen Sprachfamilien noch erhebliche Sonderwege durchlaufen haben. Auf einfache Weise widerlegt wird dadurch aber schon mal die unsinnige Behauptung, dass es außer dem deutschen Wort "Ostern" überhaupt keinen weiteren Anhaltspunkt für die Existenz einer solchen Göttin gebe.“
(Kurt Oertel)

Für eine entsprechende keltische Gottheit, gilt letzteres sicherlich auch zu bedenken. Trotzdem spannend darüber hypotetisch nachzudenken. Was haben wir alles an Worten im keltischen Sprachraum für Osten? Antik wie neusprech?
Sirona
Wächter
Wächter
 
Beiträge: 982
Registriert: Di 5. Nov 2013, 01:15
Hat gedankt: 223 Mal
Wurde bedankt: 127 Mal

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Mac » Di 21. Mär 2017, 16:12

Beda wird häufiger in der Fachwelt unterstellt, diese Göttin erfunden zuhaben, aber niemand kann wirklich einen schlüssigen Beweis für diese Aussage finden, gilt er gleichzeitig auch als sehr zuverlässiger Chronist.


Mir ist auch keine andere Quelle bekannt, die sie nennt. Zuverlässigkeit als Chronist ist bei Beda aber nicht gegeben. Im Gegenteil. Die Historia ecclesiastica gentis Anglorum ist mittlerweile in großen Teilen durch die Archäologie und die Archäogenetik widerlegt worden. Ich persönlich halte Beda für eine nette Lektüre, wenn es um SEINE Zeit und vllt. 2-3 Jahrzehnte vor ihm geht, aber wenn sich ne ganze Menge der Inhalte widerlegen lässt (z.B. die Herkunft des Königreichs Kent, die sonst recht sparsame Nennung der Jüten und die Beschreibung der Einwanderung als Invasion...), dann kann ich die Quelle genauso wenig verwenden wie die irischen Quellen oder die Isländischen. Hinzu kommt, dass der Mann in dem Streit zwischen römischer Kurie und iro-schottischer Kirche auf den Inseln gegen die irische Version und Herleitung des Osterfestes argumentiert hat.

Die Stelle interpretiere ich daher so, dass er die Benennung nach einer alten Göttin der Angelsachsen natürlich legitimiert, dass man den Termin und die Feier nach der Art der bei den Angelsachsen seit der Synode von Whitby (664 AD) üblichen RÖMISCHEN Kirche durchzuführen hat.

Und den Rest vom Artikel hat Herr Oertel vom Wikipediaartikel abgeschrieben. Nicht wörtlich aber inhaltlich. Insofern nix Neues. Und etwas was mich aufhorchen lässt ist, dass Oertels Aufsatz (der dringend mal Quellenangaben bräuchte) unter dem Wikiartikel verlinkt ist, aber nicht zitiert, zumal ausgerechnet der Wikipediaartikel selbst mangelhaft zitiert. Immerhin betont Oertel sehr apologetisch, dass die ganze Theorie auf sehr wackeligen Füßen steht. Das halte ich ihm da zu Gute.

Insofern sehe ich außer einer etymologischen Herleitung nichts belegt oder erklärt. Das Thema Êostre ist für mich damit abgehakt, bis ich bessere Primärquellen hab. ;)

Quellenkritik rockt. :D
Mac
Büschlein
Büschlein
 
Beiträge: 287
Registriert: So 11. Sep 2016, 21:58
Wohnort: Vicus Bonnensis
Hat gedankt: 18 Mal
Wurde bedankt: 30 Mal
Touta: Batavi

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Sedocoinios » Do 23. Mär 2017, 00:01

Simek hält eine Göttin Eostre für durchaus denkbar, nicht weil Beda so glaubwürdig ist sondern aufgrund zahlreicher ähnlicher Götternamen und Parallelen... (Aurora, Eos, ...) und auch weil die andere Göttin die er erwähnt, Hrethe Parallelen zu Figuren aus Folklore und Mythologie hat (Erce, Hertha, Nerthus...). Aber er drückt sich sehr vorsichtig aus "man sollte sie nicht vorschnell völlig abschreiben".

Die Matronae Austriahae werden für mich glaubwürdig mit einem möglichen Teilstamm, den Austriates in Verbindung gebracht. Ich mag sie trotzdem... und da die generellen Gesetze der Analogie erfüllt sind ist es okay sie mit dem Frühling in Verbindung zu bringen.Das ist zwar eine moderne Interpretation, aber IMHO eine gute.
"Ich will Zwietracht sähen zwischen den Königen, den Anführern, den tugendhaften Helden und den freien Bauern bis sie sich gegenseitig töten Mann für Mann wenn sie nicht mit mir kommen um mein Fest zu teilen."
Benutzeravatar
Sedocoinios
Gebüsch
Gebüsch
 
Beiträge: 941
Registriert: Mi 6. Feb 2013, 22:04
Wohnort: Sigena
Hat gedankt: 10 Mal
Wurde bedankt: 88 Mal
Glaube: Celtos
Lebensweg: Künstler
Touta: Ubii

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Mac » Do 23. Mär 2017, 06:29

Sedocoinios hat geschrieben:Simek hält eine Göttin Eostre für durchaus denkbar, nicht weil Beda so glaubwürdig ist sondern aufgrund zahlreicher ähnlicher Götternamen und Parallelen... (Aurora, Eos, ...) und auch weil die andere Göttin die er erwähnt, Hrethe Parallelen zu Figuren aus Folklore und Mythologie hat (Erce, Hertha, Nerthus...). Aber er drückt sich sehr vorsichtig aus "man sollte sie nicht vorschnell völlig abschreiben".


Gerade das Zitat am Ende ist sehr typisch Rudy. :D (Und argumentier doch nicht mit meinem Prof, da muss ich ja immer zustimmen. :P ;) )

Den indoeuropäischen Sprachvergleichstest besteht das Beispiel natürlich.
Mac
Büschlein
Büschlein
 
Beiträge: 287
Registriert: So 11. Sep 2016, 21:58
Wohnort: Vicus Bonnensis
Hat gedankt: 18 Mal
Wurde bedankt: 30 Mal
Touta: Batavi

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Vailos » Do 23. Mär 2017, 08:13

Es wäre schon interessant, da auch ein bisserl mehr zu erfahren. Ich versuche mich ja nun auch mithilfe der Volkskunde etwas den vorchristlichen Festen zu nähern, da der Jahreskreislauf der christlichen Feste und dem sog. "Volksverständnis" zuumindest von Schatten früherer Gepflogenheiten und Jahreskreisverständnissen berichten.

Die Zeit jedoch von den Spätwinterbräuchen wie Lichtmess, Petri Stuhl oder Imbolc bis hin zum Sommeranfang an den 1. Maifesten ist da erstaunlich "leer". Wir haben in der Zeit eine hohe Zahl mainifestierter christlicher Bräuche, die aber auf gemeinsame Vorstellungen vorchristlicher und teilchsistianisierter landwirtschaftliche Bevölkerungen keinerlei Hinweis geben....
Die Sicht, die wir auf die Kelten haben, sagt mehr über uns aus, als über die Kelten selbst.


Ich bin glücklich. So einfach ist das.
Benutzeravatar
Vailos
Vorstand
Vorstand
 
Beiträge: 1778
Registriert: Mi 6. Feb 2013, 00:13
Hat gedankt: 232 Mal
Wurde bedankt: 192 Mal
Glaube: gallischer Polytheismus
Lebensweg: Denker und Kämpfer
Touta: Touta Treveron - Mediomatriker

Re: Frühlingsgottheiten

Beitragvon Sedocoinios » Do 23. Mär 2017, 14:10

du kennst die deutschen opfergebräuche in ackerbau und viehzucht von jahn?
"Ich will Zwietracht sähen zwischen den Königen, den Anführern, den tugendhaften Helden und den freien Bauern bis sie sich gegenseitig töten Mann für Mann wenn sie nicht mit mir kommen um mein Fest zu teilen."
Benutzeravatar
Sedocoinios
Gebüsch
Gebüsch
 
Beiträge: 941
Registriert: Mi 6. Feb 2013, 22:04
Wohnort: Sigena
Hat gedankt: 10 Mal
Wurde bedankt: 88 Mal
Glaube: Celtos
Lebensweg: Künstler
Touta: Ubii

Nächste

Zurück zu Keltischer Rekonstruktionismus

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Information

Das Team • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]