theologie

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theologie

Beitragvon Sedocoinios » Mi 28. Okt 2015, 21:57

Auf Vailos Wunsch mache ich zum Thema Gottheiten hier doch nochmal ein neues Thema
auf.... auch um den vorstellungsthread von cathuboduas Tochter, trotz ihres verstaendnisses,
Nicht zweckzuentfremfen...

Also Sucher, ich hatte behauptet, die vierter repraedentierten oft die wuensche und Hoffnungen der Menschen.lasst mich dies etwas ausfuehren..

Die vierter sind die risunarti.die guten kraefte.ich selbst verstehe die ridunarti als jene kraefte an die uns staendig und ueberall umgeben und aus denen die Welt in allem besteht.ein Fluss, ein Baum, ein Berg, aber auch der Donner, deren Tod, die liebe, je Sprache, die Vernunft, die erde oder die Kunst, ein Handwerk .. alle diese koennen wir als vierter ansprechen.sie sind keine Wesen die und Menschen aehneln, aber wir nennen. Sie bei Namen, womit wir beginnen uns Vorstellungen von ihnen zu machen.in unserem Geist werden sie zu Personen..ich glaube nicht, dass wir sie beeinflussen oder zu etwas zwingen klemmen.wir klemmen aber Ehrfurcht und Freundschaft furr die empfinden und diese auch pflegen.zu dieser pflege klemmen Gebete und opfer gehörten.wir versuchen von ihnen auch haeufig Dinge zu erfahren.z.b. die Wege die sie uns fuehren wollen zu begreifen, sie selbst und ihren Sinn zu erkennenu erfahren was Mär od
"Ich will Zwietracht sähen zwischen den Königen, den Anführern, den tugendhaften Helden und den freien Bauern bis sie sich gegenseitig töten Mann für Mann wenn sie nicht mit mir kommen um mein Fest zu teilen."
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Re: theologie

Beitragvon Sedocoinios » Mi 28. Okt 2015, 22:05

Verzeihung ich tippe am Handy Rum und das gebessert mich staendig falsch...

Ich meine zu erfahren was in bestimmten Situationen mat oder Anm ist... wir erhoffen uns dadurch tiefes einsehen, ein gutes leben, das richtige tun oder ein gutes Schicksal. Oder Weisheit.Weisheit ist auch die pflege der Freundschaft mit den goettern. Da die vierter in taten, Geschehnissen oder Zeichen sprechen versuchen wir ihre Sprache zu uebersetzen.so entsteht Dichtung.Dichtung ist zwar goettlich oder goettlicher Herkunft, da die kraft der Sprache und die Inspiration selbst goetter sind, sie geschieht aber durch den Menschen.wenn der Mensch von den goettern in ihrer Sprache erzaehlt, in Bildern oder Zeichen also, entsteht Mythologie.
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Re: theologie

Beitragvon Sedocoinios » Mi 28. Okt 2015, 22:10

Mythologie aber, erzaehlt uns nicht unbedingt vom wahren Wesen der maechte, sondern viel mehr davon was der dichter gesehen oder erfahren hat.die Geschichten der Menschen ueber die goetter, verraten daher weniger ueber das während Wesen der goetter als viel eher etwas ueber die Gedanken des Dichters oder erzaehlers.und dazu gehörten seine Ansichten, sorgen, Hoffnungen, aber auch aengste.diese werden im Mythos von den als Personen beschriebenen Gottheiten verkoerpert.
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Re: theologie

Beitragvon Sedocoinios » Mi 28. Okt 2015, 22:12

Ich hab jetzt mal etwas weiter ausgeholt, aber ich hoffe meine eigene Sicht der Dinge nun etwas besser erklaett zu haben.
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Re: theologie

Beitragvon Sucher » Mi 28. Okt 2015, 22:36

Trotz des Unsinns, welchen Dein Handy verzapft, vermochte ich Dir zu folgen.
Ich finde Deine Sicht der "Götter" interessant. Das sage ich nicht nur so dahin.

Du weßt aber, dass meine Sicht der "Götter" eine andere ist. Unser beider Betrachtungen sind aber nicht wirklich weit voneinander entfernt.

Dennoch gibt es dabei essentielle Unterschiede. Das rührt vielleicht daher, dass mein bisheriges Leben nicht nur von Umbrüchen deftigster Art, sondern auch von persönlichen Grenzerfahrungen en Masse geprägt wurde. Das hängt (wie bei Dir) von beruflichen Wechseln ab, aber auch von Erlebnissen in Einsätzen, welche zumindest prägend waren.
Ich werde deswegen niemals einen Altar für meine Götter errichten. Allenfalls Feueraltare (danke für den Hinweis). Meine Altare finden sich in den Landschaften vor meiner Haustür und sonstwo. Ich habe ein sehr persönliches und gleichzeitig großzügigen Verhältnis zu meinen Ahnen und Gottheiten. Beide sind mir gleich wichtig.
Dabei bewerte ich bei meinen Ahnen keine Charaktereigenschaften, weil ich weiß, dass ich sie alle mitbekommen habe. Wenn mir daran liegt, dergleichen zu bewerten, dann muss ich mich an mich selbst halten. Da kann ich Treffer landen. Sonst nirgends. Und deswegen nutzen mir sowohl "positive" als auch "negative" Ahnen etwas.
Die Gottheiten werde ich niemals mit Personen gleichsetzen. Ich bin mir sicher, dass das niemals so gewollt war. Das wage ich auch nicht. Deswegen werde ich sie auch nie laut anrufen. Allenfalls im gedanklichen Zwiegespräch. Das kann dann allerdings sehr vertraute Züge aufweisen und das tut es auch regelmäßig.
Ich würde meine Götter auch nie mit allgemeinen Liedern behelligen. das passt nicht zu meinem Glauben. Wenn es mir sinnvoll erschiene, dann würde ich einer Gottheit ein eigenes Lied widmen. Das könnte aber nur eines von mir sein. Keines von jemand anderem.
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Re: theologie

Beitragvon Sedocoinios » Do 29. Okt 2015, 05:00

Ich denke im grossen und ganzen verstehen wir uns Sucher.ich selbst habe kein Problem mit einem symbolischen Altar und bei mir spielen die ahnen eine nicht so herausragende rolle.aber auch ich lehne es ab die goetter als Personen, oder sagen wir. Menschengleich, zu begreifen es sei denn rein symbolisch und auch das stumme zwiegesprsech in Gedanken liegt mir naeher als ritualisierte Formeln.
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Re: theologie

Beitragvon Sucher » Do 29. Okt 2015, 09:17

Samonios hat geschrieben:
Ich denke im grossen und ganzen verstehen wir uns Sucher.


Das sehe ich gerne ebenfalls so.
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Re: theologie

Beitragvon Rabenvogel » So 1. Nov 2015, 22:04

Ich muss sagen das das Ritual dieses Wochenende auch sehr gut ohne Altar geklappt hat. Evtl. wäre es gut gewesen etwas zu haben um einige Kleinigkeiten abzustellen, aber nicht notwendig. Meine Ahnen sind mir btw. schon wichtig, wobei ich da sowohl Verwandtschaft im Denken als auch im genetischen Sinne sehe. Allerdings gibt es bei letzteren auch solche die mir nicht so wichtig sind, auf einige könnte ich sogar sehr gut verzichten.
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