Die Celtoitugenden

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Die Celtoitugenden

Beitragvon Vailos » Fr 2. Jan 2015, 13:45

Wir hatten uns ja vor einiger Zeit noch einmal über die Celtoitugenden unterhalten. Und ich hatte angemerkt, obwohl ich sie seinerzeit im Celtoinet mit anderen zusammen selber geschrieben habe, dass ich mittlerweile ein paar Schwierigkeiten dort sehe.

Zur Erinnerung:

1. Götter
Ehre sie, wie immer sie Dir erscheinen
Ehre sie durch Deinen Glauben, Deine Opfer und Deiner Wahrhaftigkeit

2. Güte
Tue nichts, was Deinem Nächsten, Deiner Umwelt und Dir selbst schadet
Halte Dein Mitgefühl hoch und ehre die Gastfreundschaft

3. Kraft
Sei mutig und stark, Deinem Nächsten und Dir selbst gegenüber
Nutze Deine Kraft, andere zu stärken

4. Weisheit
Lerne, Lehre und prüfe
Nutze Deine Erkenntnisse und Vernunft, wende sie an

5. Gerechtigkeit
Strebe sie gegenüber allem und jedem, zu jeder Zeit und im höchsten Maße, an
Kämpfe für Gerechtigkeit und Freiheit mit all Deinen Waffen, die Dir gegeben sind

6. Treue
Stehe für deine Familie und Gemeinschaft sowie für dich selber ein
Gedenke Deiner Ahnen, denen Du entwachsen bist, und ehre sie

7. Gemeinschaft
Ehre Deine Familie und Deine Gemeinschaft, stehe für sie ein und schütze sie
Zeige der Gemeinschaft deine Treue durch Rechtschaffenheit

8. Ehrlichkeit
Nimm nichts, was Du nicht zu geben bereit bist, auch nichts, was Dir nicht gebührt
Laß Dein Wort die Wahrheit künden

9. Ehre
Halte Deine Ehre und die Deines Nächsten hoch
Breche keinen Eid und zeuge Deinem Nächsten höchsten Respekt


Folgende Probleme haben sich dabei ergeben:

1. Die Form. Ich habe seinerzeit nicht beachtet, dass ich in einer Aufforderungsform schrieb. Und somit nicht Tugenden, also selbst zu wählende Idealvorstellungen, sondern Gebote formuliert habe.
2. Die Aufteilung. McClaudia hatte seinerzeit die 9 Gebote des irischen Königs McCormach als Struktur vorgeschlagen. Die wir dann für unsere heutige Zeit modernisieren. Dadurch ist ein strukturelles Zwangskorsett entstanden, indem es sehr schwer war, die Gedanken zu formulieren. Die einfache irische Triadenform, in die auch z.B die Brehongesetze gesetzt sind, erlauben wesentlich mehr Freiheiten.

So habe ich mich dann heute rangesetzt und schlage folgende neue Form vor. Auch hier, bei dieser Form gilt dasselbe, wie für die vorherigen Form: Ich habe mir die Inhalte nicht selbst ausgedacht. Sondern aus den vielen Beiträgen in Celtoiforen, in denen Wertvorstellungen geäussert wurden extrahiert. Und um historische Äusserungen wie den freien Willen ergänzt.

Weiterhin habe ich eine neue Überschrift: Die Ehre der Celtoi. Das soll beschreiben, worum es geht - je mehr man versucht, sich an diesen Werten zu orientieren, desto mehr gereicht es einem zu Ehre. (Ist aber nur ein Vorschlag.


Die Ehre der Celtoi

1. Götter ehren wir durch
unseren Glauben,
unsere Opfer,
unsere Wahrhaftigkeit.

2. Wir ehren die Göttergaben
Handfertigkeit,
Verstand,
den freien Willen.

3. Unsere Güte zeigen wir duch
Mitgefühl,
Gastfreundschaft,
Hilfe, wo Hilfe vonnöten ist.

4. Wir schaden nicht
unserem Nächsten,
uns selbst,
dem, was uns umgibt.

5. Mut und Kraft teilen wir mit
unserem Nächsten,
unseren Sippen,
uns selbst.

6. Weisheit erlangen wir durch
Lernen,
Lehren,
Prüfen.

7. Drei Wahrheiten kennen wir
die eigene,
die allgemeine,
die der Götter.

8. In Treue stehen wir zu
unseren Sippen,
unseren Ahnen,
uns selbst.

9. Wahrhaftig ist
unser Wort,
unsere Überzeugung,
unsere Tat.
Die Sicht, die wir auf die Kelten haben, sagt mehr über uns aus, als über die Kelten selbst.


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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Sirona » Fr 2. Jan 2015, 13:55

Werte in bestimmten Kontexten zu formulieren finde ich gut. Ich kenne das auch im beruflichem Rahmen. Wir haben z.B. einen bestimmten Team-Codex entwickelt.

Tugend heißt per Definition (wiki) über hervorragende Eigenschaften zuverfügen, das sittlich Gute zutun. Und zwar so das es Lob und Bewunderung hervorruft.
Ich würde das Wort Tugend lieber durch "Werte" ersetzen. Werte, die der Orientierung dienen. Eben weil ich nicht vermeiden kann auch mal eine Arschnase zu sein. Das zeigt mir die Lebenserfahrung.

Das soll keine bequeme Rechtfertigung sein sich nicht anzustrengen als vielmehr reflektierte Erfahrung mit mir und anderen. Wir machen Fehler und verstoßen damit sicherlich auch gegen Werte. Fehler sind dem Menschen zugehörig. Eine Werteorientierung hilft aber gerade in schwierigen Zeiten, wieder den richtigen Weg zu finden im Umgang mit sich selbst und anderen.

Die Triadenform finde ich gut, allerdings wirken Inhalte zumal so bedeutsame auch sehr gepresst. Auch die Ahnen in Verbindung mit Treue so flufig zu erwähnen macht mir etwas Bauchweh. Vllt muss man diese literarische Form zusetztlich mit einem Erläuterungstext verbinden.

Das mal auf die Schnelle von mir.
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Vailos » Fr 2. Jan 2015, 14:48

Erinn Graureiher hat geschrieben:Ich würde das Wort Tugend lieber durch "Werte" ersetzen. Werte, die der Orientierung dienen. Eben weil ich nicht vermeiden kann auch mal eine Arschnase zu sein. Das zeigt mir die Lebenserfahrung.


Danke für diese Worte. Dem stimme ich voll zu.

Ich möchte es mal an einem Beispiel erläutern: Wenn eine gehbehinderte Person den Bus betritt, steht man in der Regel auf und bietet seinen Platz an. Es steht nirgends geschrieben, dass man das tun MUSS, sondern man tut es einfach.
Oder eben auch nicht, aber dann ist man eben zu diesem Zeitpunkt eine Arschnase, und steigt nicht gerade in der Achtung der anderen Businsassen.

Genauso würde ich diese Wertesammlung verstehen wollen.

Erinn Graureiher hat geschrieben:Die Triadenform finde ich gut, allerdings wirken Inhalte zumal so bedeutsame auch sehr gepresst.


Ja, es ist sehr kurz und knapp geschrieben (wie die Originaltriaden übrigens auch sehr oft!)

Das ist auch beabsichtigt, denn sie stellen eine ESSENZ dar. Je mehr man beginnt, zu erklären, zu erläutern, desto mehr gibt man einen Weg vor. Ich würde mir aber größtmögliche Freiheit und Selbstentscheidung beim Versuch, diese Werte zu leben, wünschen.

Beispiel: 9. Wahrhaftig ist unser Wort. Das wird jeder für sich individuell umsetzen, und das ist auch m.M. richtig so. Der eine wird für sich definieren: "Ich will niemals lügen", der andere: "Ich will nur aus ehrenwerten Motiven und anderen zum Nutzen lügen".

Welche der beiden Sichtweisen ist denn nun falsch?
Können wir vorgeben, was falsch und richtig ist? Ich traue mir das nicht zu. Dswegen halte ich diese essentielle Aussage des Wahrhaftigen für richtiger.

Erinn Graureiher hat geschrieben:Auch die Ahnen in Verbindung mit Treue so flufig zu erwähnen macht mir etwas Bauchweh.


Ja, das ist einer der schwierigeren Punkte. Was heisst das denn, Treue zu den Ahnen?

Ich würde es unter Selbstbewusstsein fassen. Ich bin ein Ergebnis meiner Ahnen - auch derer, die ich nicht leiden kann oder scheisse finde. Wenn ich die aber einfach wegschiebe, und zu meinen "Nichtahnen" erkläre, verleugne ich mich da nicht selbst?
Immerhin spiegeln sie mir doch auch, was ich anders und besser machen möchte.

Und Ahnen, an die ich gerne zurückdenke, die wichtige Teile in meinem Leben waren - wäre es da nicht ein wenig treulos, wenn ich nicht versuchen würde, deren Arbeit weiterzuführen und deren Gedanken weiterzuleben?

Ich denke da nur alleine an Ro....
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Sucher » Fr 2. Jan 2015, 23:20

Ich finde es wunderschön, wenn solche Themen leben. Das heißt, dass sie sich weiterentwickeln und nicht vertrocknen und verkrusten.

Herzlichen Dank an Vailos, dass er uns an seinen guten Gedanken teilhaben lässt. Vieles davon kann ich gut nachvollziehen. Über manches muss ich noch ein bisschen nachdenken. Aber die Neigung zum vollen Widerspruch verspüre ich nicht.

Ich bin der Meinung, dass das angestoßene Thema und die geleistete Arbeit noch einige Diskussionsbeiträge verdient.
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Sedocoinios » Sa 3. Jan 2015, 10:47

Ergänzend möchte ich noch die Tugenden hinzufügen die Alexej Kondratiev aus dem Audacht Morainn herausgearbeitet hat (eine seiner IMHO besseren Arbeiten)

altirischer Begriff Bedeutungen oder mögliche Übersetzungen
Trócar Gnade, freundliches Mitgefühl, Mitleid&Freundlichkeit, mit-trauern, Empathie, ...
Fíreoin Gerechtigkeit, Wahrheit, ...
Cosmail Gleiches zu Gleichem, das nötige tun, Objektivität, Unbefangenheit, "Passen", das Übliche oder angemessene tun,...
Cuibsech Glauben, Verantwortlichkeit, Verantwortung, Pflichtgefühl, Bewusstsein, Bekenntnis,...
Fossad Beständigkeit, Stabilität, Konsistenz, Gefestigkeit, fest im Sattel sitzen, sich nicht abbringen lassen, ...
Eslabra frei von Ketten, ungebunden, freigiebig, offen, liberal, uneingeschränkt, grosszügig, Zugänglichkeit, für etwas da sein, ...
Gart Generösität, Gastfreundschaft, Offenheit, Wärme, Freundlichkeit, Akzeptanz, Offenheit, jedem das seine zugestehen
Fíalainech Ehrlichkeit, höfisches Benehmen, gläubige Ehre, richtiges Angesicht,...
Sessach Stark, Standhaft, Unbeirrbar, sich behaupten, für seine Sache einstehen, nicht leicht einschüchtern lassen,...
Lessach Hilfsbereitschaft, Mildtätigkeit, Wohltätigkeit, Gutes tun, helfen, heilen, stärken, aktiv andere unterstützen,...
Étir Macht, Können, Kompetenz, Zuständigkeit, patent sein, fähig sein, sachkundig sein, ...
Iondraic Ehrlich, Vertrauenswürdig, glaubwürdig sein,...
Soithnge Eloquenz, Reden, sich ausdrücken können, sprachgewand sein, gute Sprache beherrschen,...
Forusta Fundiert, gut situiert, gebildet, gelassen, gesetzt, ruhig, gleichmütig, niedergelassen, gefasst,...
Fírbrethac gerecht urteilend, wahr urteilend, wahres hervorbringen, wahr denken, wirkliches austragen, treu urteilen,...

Was die Formulierung und äußere Form angeht finde ich die Triadische Form gut, ich fände es aber auch gut wenn man einen Bezug der Triaden zu bestimmten Gottheiten oder Heroen herstellen könnte, ähnlich wie es die altirische und walisische Triadentradition tat.
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Sirona » Sa 3. Jan 2015, 11:00

Samonios hat geschrieben:...ich fände es aber auch gut wenn man einen Bezug der Triaden zu bestimmten Gottheiten oder Heroen herstellen könnte, ähnlich wie es die altirische und walisische Triadentradition tat.

Finde ich eine gute Idee. ^^
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Vailos » Sa 3. Jan 2015, 11:24

Hallo Samonios,

die Tugendsammlung von Kondratiev kenne ich. Ich sehe allerdings im grundlegenden Wertesystem nicht viel Unterschiede. Und natürlich Dinge, die im Heute nicht mehr die Rolle spielen - wie bsp. "höfisches Benehmen"

Im Grunde bin ich aber vorgegangen wie Kondratiev, nur dass ich Wertäusserungen von uns, nicht aus einer Andacht zusammengefasst habe. Wie gesagt, ich habe mir keine Wertvorstellungen selbst ausgedacht oder ein selbstverfasstes Idealbild verfasst (wie es ja häufig geschieht).

Samonios hat geschrieben:Was die Formulierung und äußere Form angeht finde ich die Triadische Form gut, ich fände es aber auch gut wenn man einen Bezug der Triaden zu bestimmten Gottheiten oder Heroen herstellen könnte, ähnlich wie es die altirische und walisische Triadentradition tat.


Hier bitte ich um Beispiele, denn das kenne ich ausser aus sakralen Texten nicht. Ich habe mich an die Lebensweisheiten und Gesetzgebungen in Triadenform aus Irland gehalten, wie hier die Übersetzungen von Kuno Meyer (ab 63): http://www.ucc.ie/celt/online/D103006.html

Kannst du Beispiele anführen, wie du dir das vorstellen würdest?
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Sedocoinios » So 4. Jan 2015, 13:53

Ich überleg mir was...
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Cosán geal » So 4. Jan 2015, 22:40

Mir ist zu dem alten Text etwas aufgefallen:

[quote]1. Götter
Ehre sie, wie immer sie Dir erscheinen
Ehre sie durch Deinen Glauben, Deine Opfer und Deiner Wahrhaftigkeit[quote]


Ich habe die Übersetzung der CR FAQ gelesen und meine mich zu erinnern, dass darin davor gewarnt wird, die Götter nicht in jedweder Form zu verehren. Es könnte sich nicht - keltische Götter handeln oder aber sie vergeben falsche/geffährliche Aufträge.
Nur nebenbei...

Ansonsten gefällt mir die Triadenform sehr gut, weil sie keltisch aussieht. :) Diese Form sollte den Druidenschülern das Lernen erleichtern (unter anderem) und auch wir sind Lernende auf einem ähnlichem Weg.
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Re: Die Celtoitugenden

Beitragvon Vailos » So 4. Jan 2015, 22:47

Hallo Cosán, das aus der Paganachd kenne ich so gar nicht - hast du ein genaueres Zitat?

Wobei es hier nicht um die Art der Verehrung geht, sondern um den persönlichen Zugang und wie man die Götter wahrnimmt. Einige lehnen Bildnisse ab, die anderen versteht sie als metaphysische Wesen, wieder andere als reine "Kraftverkörperungen" - unserer Auffassung nach gibt es da aber kein richtig und falsch. Und genau das soll dieses ausdrücken.
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