Die Sache mit dem Hakenkreuz

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Die Sache mit dem Hakenkreuz

Beitragvon Sucher » Do 22. Feb 2018, 13:54

In der facebook-Gruppe „Heiden-TV“ wurde ein Thema gestartet:

„Die Swastika - Herkunft, Missbrauch und Heilung eines uralten Symbols“.


Wir als Celtoi möchten folgendes dazu klarstellen:

Uns liegt nichts an einer Rehabilitierung des Hakenkreuzes. Wir glauben auch nicht ernsthaft, dass die Mehrzahl heutiger Heiden wirkliche Sehnsucht nach diesem Ornament haben.

Dass für diese Kampagne ausgerechnet ein lachendes und winkendes nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz benutzt wird, erscheint uns mehr als fahrlässig.

Deswegen sprechen wir nach unserem Verständnis der facebook-Gruppe "Heiden-TV" das Recht ab, im Namen aller Heiden diese Kampagne zu betreiben; aber auf keinen Fall in unserem Namen und mit unserem Einverständnis.

Zur Begründung hier die aktuelle Wikipedia-Definition:

Eine Swastika (auch Svastika, Suastika; von Sanskrit m. स्वस्तिक svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Sie können nach rechts oder links zeigen, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Spiralen, Punkten oder sonstigen Ornamenten verbunden sein. Solche Zeichen, das älteste von etwa 10.000 v. Chr., wurden in Asien und Europa, seltener auch in Afrika und Amerika gefunden Sie haben keine einheitliche Funktion und Bedeutung. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet.
Im Deutschen wird ein heraldisches Zeichen, das der Swastika ähnelt, seit dem 18. Jahrhundert „Hakenkreuz“ genannt. Im 19. Jahrhundert entdeckten Ethnologen die Swastika in verschiedenen Kulturen des Altertums. Einige stilisierten sie zum Merkmal einer angeblichen Rasse von „Ariern“. Die völkische Bewegung deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.
Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, wurde die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach §86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und weiteren, ähnlichen Zwecken gezeigt werden.


Dieses Wikipedia-Zitat soll dazu dienen klarzustellen, wovon wir reden. Damit nichts durcheinander kommt.

So schlussfolgern wir, dass in Kulturen, in denen dieses Ornament als „Swastika“ bezeichnet wird, auch heute noch keinerlei Probleme mit diesem Ornament bestehen.

Anders in unserer Kultur. Hier wird dieses Zeichen nicht als „Swastika“ benannt, sondern als „Hakenkreuz“. Das hängt einerseits damit zusammen, dass hier kein Sanskrit gesprochen und geschrieben wird, sondern Deutsch. Und es hängt damit zusammen, dass dieses Ornament in unserem Sprachraum durch seine Verwendung ganz einfach als „verbrannt“ gekennzeichnet werden kann. Dies näher zu erläutern zu müssen, ist uns einfach zu blöde.



Daher lehnen wir Celtoi eine „Heilung“ (grausamer Aberwitz) des Hakenkreuzes absolut ab.

Dieses Ornament wurde auf das Schändlichste missbraucht. Wir lassen uns für seine unangebrachte Rehabilition nicht missbrauchen.

Für den Vorstand des Celtoi e. V.
Michael Seidt (Sucher)
www.abnoba-bogenbau.de

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